
Am 03. Februar 2026 nahm der ÖSB erneut an einem Austauschtreffen mit den ÖBB betreffend barrierefreie Gestaltung der zukünftigen ÖBB-Zuggarnituren teil. Dieses Meeting war der Anlass für den ÖSB innerhalb der Organisation zu erörtern, was Schwerhörige punkto „akustische Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr“ (Nah- und Fernverkehr) benötigen. Es geht dabei nicht nur um die Ausstatung von Zügen, sondern auch um jene von Bussen und Bahnhöfen.
Forderungskatalog an die ÖBB für akustische Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr – für Züge, Busse & Bahnhöfe (Nah- und Fernverkehr)
- Qualitativ bessere und mehrere Lautsprecher
- Zugbegleiter:innen sollen bei Ansagen deutlich sprechen. Bei den Schulungen sollte verstärkt darauf hingewiesen werden.
- Mehr und größere Monitore
- Monitore im Ausstiegsbereich
- Durchsagen wie Störungen oder Zugräumungen sollen auf den Monitoren angezeigt werden
- Ausstiegsrichtung soll angezeigt und durchgesagt werden
- Auch wenn die zukünftigen Züge und auf Bahnhöfen auf Auracast vorbereitet werden, sind übergangsweise im Fernverkehr Buchsen für Kopfhörer und Hörschleifen notwendig
- Digitale Bahnhofsschilder
- Akustikoptimierung in Wartehallen
- Ausgewiesene Induktionsanlagen auf Bahnhöfen müssen auch funktionieren!
- „Scotty App“: Personalisierten Ausstiegs Reminder via Push Benachrichtigung
Beim nächsten Stakeholdertreffen wird dieser Forderungskatalog an die ÖBB übergeben.
* Jörg Fehringer / 2. ÖSB-Vizepräsident (Fotoquelle: ÖBB)