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Österreichischer Schwerhörigenbund
DACHVERBAND

EFHOH 2026: BRÜSSELER DEKLARATON VERABSCHIEDET

Organisationen für Schwerhörige aus ganz Europa - darunter auch der ÖSB - fordern dringend eine europäische Strategie zum Thema Hörverlust.  Am 18. April 2026 haben die Mitglieder der EFHOH (= Europäische Schwerhörigenföderation) während der Jahreshauptversammlung in Brüssel die „Brüsseler Deklaration“ verabschiedet und unterzeichnet, in der unsere gemeinsame Vision für ein stärkeres europäisches Engagement gegen Hörverlust dargelegt wird:

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Die Brüsseler Deklaration  markiert das kollektive Engagement der EFHOH und ihrer Mitglieder, Hörverlust fix auf die europäische Agenda zu setzen und koordinierte Maßnahmen in der gesamten Europäischen Union voranzutreiben, ergänzend zu den bestehenden EU-Rahmenrichtlinien für Behindertenpolitik.

Durch die Brüsseler Erklärung fordern die EFHOH-Mitglieder die Europäische Union auf, eine eigene europäische Strategie zum Thema Hörverlust zu entwickeln und sicherzustellen, dass Hörverlust systematisch in den Bereichen Gesundheit, Beschäftigung, Bildung, Barrierefreiheit, digitaler Zugang und gesundes Altern berücksichtigt wird.

Die Erklärung fordert ein stärkeres Bewusstsein für Hörverlust, bessere Daten und Forschung, verbesserten Zugang zu Hörversorgung und Rehabilitation sowie eine größere Anerkennung des Zugangs zum Hören als grundlegende Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe.

Durch die Annahme der „Brüsseler Erklärung“ senden EFHOH und ihre Mitglieder eine kraftvolle Botschaft: Hörverlust kann in der europäischen Politik nicht länger unsichtbar bleiben! Es ist nun an der Zeit, dass Europa eine koordinierte Antwort entwickelt, die Erkenntnis in Handeln und Vereinbarungen in Politik und Rechte in Realität für Menschen mit Hörverlust umsetzt.

Lesen Sie hier die Brüsseler Erklärung
IN DEUTSCH oder im Original IN ENGLISH

*ÖSB/EFHOH