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Letztes Aktualisierung:
10. 10. 2017




Pressemeldungen

IFHOH & DSB Statement zu Barrierefreiheit 2017:

10. 10. 2017

Barrierefreiheit für schwerhörige Menschen im öffentlichen Raum

IFHOH und DSB Conference Statement (7. Oktober 2017)
Barrierefreiheit für schwerhörige Menschen im öffentlichen Raum

Initiiert durch die International Federation of Hard of Hearing People veranstaltete der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. vom 6. bis 7. Oktober 2017 in Berlin den 4. Internationalen Kongress zu Höranlagen und Barrierefreiheit unter dem Motto “Future Loops”. Der Kongress beschäftigt sich mit Hörtechnologien für schwerhörige Menschen fokussiert auf Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.
Laut Weltgesundheitsorganisation sind weltweit mehr als 360 Millionen Menschen hörbehindert. Viele schwerhörige Menschen tragen Hörgeräte oder Cochlea Implantate. Fast alle haben Schwierigkeiten im öffentlichen Raum zu verstehen.

In vielen Hörgeräten und Cochlea Implantaten ist die bewährte T-Spule (Induktionsspule) integriert, die mit Hörschleifen in öffentlichen Räumen zusammenwirkt. Deshalb werden zur Herstellung von Barrierefreiheit für schwerhörige Menschen in öffentlichen Räumen Hörschleifenanlagen / Induktive Höranlagen empfohlen. Die T-Spule sollte in jedem Hörgerät eingebaut und aktiviert sein und parallel zu etwaigen anderen neuen Technologien zur Verfügung stehen.

Das Kongressmotto “Future Loops” steht darüber hinaus für die Entwicklung von Systemen, die die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum weiter verbessern. Wichtige Merkmale solcher zukünftiger Systeme sind: Mehrere Audio Stereo Kanäle, hohe Tonqualität, Störungsfreiheit, möglichst geringe Ton-Verzögerung und weitere Kanäle für Untertitel und Text.

Hersteller von Hörgeräten, Cochlea Implantaten, Smartphones, Telefonen und anderen drahtlosen Zusatzgeräten sollten gemeinsam mit Normierungsgremien für Kommunikation und Organisationen schwerhöriger Menschen Standards erarbeiten für zukünftige Systeme, die den Zugang schwerhöriger Menschen im öffentlichen Raum sicherstellen.

Originaltext Englisch
Übersetzungstext Deutsch


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IFHOH ist eine internationale nicht-staatliche Organisation, die in Deutschland registriert ist und weltweit mehr als 40 nationale Mitgliedsorganisationen hat. IFHOH und die European Federation of Hard of Hearing People (EFHOH) wollen das Verständnis für das Thema Hörverlust fördern und den Zugang von schwerhörigen Menschen verbessern. IFHOH wirkt beratend im United Nations Economic and Social Council (ECOSOC), ist in die Weltgesundheitsorganisation aufgenommen und Mitglied in der Internationalen Behinderten Allianz. Weitere Informationen finden Sie auf der IFHOH Website: www.ifhoh.org

Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB), einer der ältesten deutschen Behindertenverbände, wurde im Jahr 1901 von Margarethe von Witzleben in Berlin gegründet und war weltweit die erste Organisation schwerhöriger Menschen. Der Verband vertritt die Rechte und Interessen schwerhöriger und ertaubter Menschen mit dem Ziel, die Teilhabe am öffentlichen Leben sicherzustellen und Menschen zu befähigen, selbst für Ihre Belange einzutreten.

ÖAR Statement zu "Plan A" von Bundeskanzler Kern

16. 02. 2017

Die ÖAR-Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs hat Bundeskanzler Christian Kern einen offenen Brief geschrieben, in dem die Frage aufgeworfen wird, obzum "Plan A für Österreich" Behinderte auch Thema sind? Denn in...

Die ÖAR-Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs hat Bundeskanzler Christian Kern einen offenen Brief geschrieben, in dem die Frage aufgeworfen wird, obzum "Plan A für Österreich" Behinderte auch Thema sind? Denn in diesem Papier kommen behinderte Menschen nicht vor. Hier der Brief als DOWNLOAD.

Krankenkasse verweigert schwerhöriger Frau Verordnung von 2 Hörgeräten

22. 04. 2015

Artikel KRONEN ZEITUNG vom 01.04.2015

ÖSB-Pressestelle: Interessante Entwicklung im Bezug auf Hörsystemverordnung. Hörgeräte werden von der Krankenkasse zum "Luxusartikel" erklärt. Und ein älterer Mensch hat offenbar wohl kein Recht, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Wie im Artikel völlig richtig bemerkt: Zynischer geht es wohl nicht mehr!

Lob für Untertitelung im ORF

22. 04. 2015

in TV-Media Ausg. 5/15, Leserbrief von ÖSB-Vizepräsidentin Angelika Nebl (siehe Faksimile 3. Spalte unten)

Antrainierte Hörschädigung

22. 04. 2015

Pressemeldung Kleine Zeitung vom 21.02.2015