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Letztes Aktualisierung:
8. März 2012

Technische Möglichkeiten
Neben den klassischen Hörsystemen (Hörgeräte, Cochlea-Implantate, implantierte Hörgeräte, etc.) gibt es zahlreiche hörtechnische Zusatzhilfsmittel, die schwerhörigen Menschen das alltägliche Leben und die Teilhabe am auditiv verbalen Kommunikationsprozeß erleichtern und so zur Barrierefreiheit für Hörbehinderte beitragen. Dazu zählen unter anderem Höranlagen, die auf Induktions-, Funk- oder Infrarotbasis basieren und je nach Bedarf und Sinnhaftigkeit zum Einsatz kommen können.
Einsatz in 3 Bereichen:
- Privat
- Beruflich
- Öffentlich
Diese Technologien können von Betroffenen für den eigenen Bedarf (Wohnung, Arbeitsplatz) angeschafft werden, wofür es im Bedarfsfall auch Individualförderungen gibt. Nähere Informationen und Gratis-Testmöglichkeiten zu allen möglichen hörtechnischen Zusatzhilfsmitteln erhalten Sie in den Schwerhörigen-Serviceberatungsstellen „Technische Assistenz“, alle Adressen finden Sie unter
www.schwerhoerigen-service.at
Das Behindertengleichstellungsgesetz sieht aber auch vor, dass in öffentlichen Einrichtungen entsprechende Adaptierungen automatisch zu erfolgen haben, um Schwerhörigen ein barrierefreies „dazugeHÖREN” zu ermöglichen.
Hilfreiche Basisinfos bei Einbau von Induktionsanlagen
Anbei einige wichtige Basisinfos für Betreiber / Auftraggeber beim Einbau von induktiven Höranlagen:
Pdf-Downloads:
Auch zu diesem Thema bietet der ÖSB ausführliche Fachinfobroschüren sowie Induktions-Piktogramme zum Aufkleben, die sie bei uns anfordern und erwerben können (siehe auch
Publikationen).
Zusatzinformation zu Geräten auf Funkbasis
Wer allgemein technische aber auch hörtechnische Zusatzhilfsmittel (ob als Betreiber oder Endverbraucher) auf Funkbasis verwendet, muss wissen, dass je nach Frequenz Gebührenpflicht bestehen kann.
Näheres dazu in einem Artikel aus Sprach-R-ohr Ausgabe 1/2012 hier als Download.
Raumakustik
Das Hören und Verstehen in halligen Räumen ist schon für viele guthörende Menschen ein Problem. Schwerhörige, ob mit oder ohne Hörgeräte, sind je nach Grad ihrer Hörschädigung nicht mehr in der Lage, ihr Gehör gezielt auf eine bestimmte Tonquelle zu richten und gleichzeitig störende Nebengeräusche einzudämmen oder diese gar auszublenden (selektives Hören). Gute akustische Verhältnisse sind deshalb generell von enormer Bedeutung: Kommunikationsräume müssen für alle Menschen geplant und gebaut werden.
Nähere Informationen zu diesem Thema bietet unsere Informationsbroschüre Nr.6 „Hören braucht Raum – Raumakustik”, die Sie beim <acronym title="Österreichischer Schwerhörigenbund">ÖSB</acronym> bestellen können (siehe auch
Publikationen).

Induktion: Norm & Basisinfos